Jobtipp: Programmierer haben eine goldene Zukunft

Wer bisher noch nicht wusste was er werden will oder sich mit seiner Profession “Programmierer” Zukunftsängsten gegenüber sah, kann nun erleichtert aufatmen, denn der Staat, diesmal in Form des BKAs, hat ein grandioses Job-Programm in Aussicht gestellt:

Hier geht’s zur Job-Beschreibung bei heise…

Zum Hintergrund:
Da das BKA die Idee hat, für jede Online-Durchsuchung einen Unikat-Trojaner zu programmieren, damit dieser möglichst nicht von Virenscanner und Firewalls erkannt wird, ist eine Aufstockung des Personals um ein Vielfaches wohl nicht zu vermeiden.

Aufklärung:
Wie der Artikel bei heise aber schon andeutet, entspricht die Idee keines Falles der Realität, denn imho ist klar, dass es ein Baukastensystem geben muss und die Baukasten-Module dann in einem Wettlauf mit den Signaturen der Anit-Viren-Softwarehersteller sind, eben wie alle anderen bösen Virenproduzenten.

Es gibt natürlich 5 Sterne von mir für die super Job-Initiave, aber auch gleich wieder 4 Abzug wegen Realitätsverlust des BKAs und der Tatsache, dass die Steuerzahler diesen Wahnsinn dann auch noch hätte bezahlen müssen. (Ich schreibe hier im Konjunktiv 3, in der Hoffnung, dass die Leitung des BKAs den Fehler auch wirklich einsieht.)

Dieser Artikel unterstreicht meine Sichtweise.

Nachtrag:

Wer noch ein paar Wissenslücken in Sachen Bundestrojaner hat, dem sei diese FAQ von ARD ans Herz gelegt.

Meine liebste Frage-Antwort-Kombi:

Gibt es ein Bundestrojaner-sicheres System?
Ja, ein Computer ohne Internet-Verbindung.

🙂

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