rechtliche Fallstricke beim Filtern von Spam

Mit dem wachsenden Aufkommen von Spam und den dazu eingeleiteten Gegenmaßnahmen müssen auch rechtliche Aspekte in den Fokus eines Admins bzw. eines beauftragenden Geschäftsführers kommen.

Der hier verlinkte Artikel der c’t ist bereits älteren Datums, aber jedoch nichtsdestotrotz aktuell.

Hier geht’s zum c’t-Artikel (26/2003, S. 186)

Die einzige Möglichkeit des Spamhandlings ohne eine dieser Betriebsvereinbarungen und/oder Servicevereinbarungen zur Einwilligung der Spamfilterung ist imho die Ablehnung einer Mail (keine Annahmen = keine Zustellpflicht) oder – nach der Annahme – die unbedingte Zustellung der Mail, ggf. unter Hinzufügung von Spamtags.

Meine Frage an Euch, geschätzte Leser, ist, ob Ihr Vorlagen für solcher Art Vereinbarungen habt und wenn ja, ob ihr mir bzw. den anderen Lesern eventuell diese zur Verfügung könntet?!

5 Gedanken zu „rechtliche Fallstricke beim Filtern von Spam“

  1. Greylisting auf alle Fälle.
    Hm, innerhalb einer Firma war bis jetzt für mich nicht interessant, aber ich favorisiere ja den eindutigen Spam vor der Annahme abzulehnen und wollte das demnächst auch einmal umsetzen. Bei sehr hohem Mailtraffic ist es aber natürlich sehr aufwändig jede eingehende Mail in der Geschwindigkeit automatisiert verarbeiten zu lassen. Als Kommunikationsdienstleister, also außerhalb einer Firma würde ich aber nur das technisch machbare und legal erlaubte einsetzen. Servicevereinbarungen halte ich da eher für kritisch (wobei ich mich gerade sowieso frage wie die aussehen könnten?).

  2. Greylisting auf alle Fälle.
    Hm, innerhalb einer Firma war bis jetzt für mich nicht interessant, aber ich favorisiere ja den eindutigen Spam vor der Annahme abzulehnen und wollte das demnächst auch einmal umsetzen. Bei sehr hohem Mailtraffic ist es aber natürlich sehr aufwändig jede eingehende Mail in der Geschwindigkeit automatisiert verarbeiten zu lassen. Als Kommunikationsdienstleister, also außerhalb einer Firma würde ich aber nur das technisch machbare und legal erlaubte einsetzen. Servicevereinbarungen halte ich da eher für kritisch (wobei ich mich gerade sowieso frage wie die aussehen könnten?).

  3. Hallo Daff! Schön, dass Du hergefunden hast.

    Mit den o.g. Servicevereinbarungen meinte ich eine Art Vertrag, in dem der Kunde zustimmt, dass seine Mails auf eine bestimmte Art und Weise gefiltert werden und eben auch wegsortiert (fern von seinem Postfach) dürfen. Da kommt man ja in die rechtliche Bredulie des Postgeheimnisses.

    Für einen solchen Fall hätte ich gern einmal eine Beispielvorlage.

  4. Hallo Daff! Schön, dass Du hergefunden hast.

    Mit den o.g. Servicevereinbarungen meinte ich eine Art Vertrag, in dem der Kunde zustimmt, dass seine Mails auf eine bestimmte Art und Weise gefiltert werden und eben auch wegsortiert (fern von seinem Postfach) dürfen. Da kommt man ja in die rechtliche Bredulie des Postgeheimnisses.

    Für einen solchen Fall hätte ich gern einmal eine Beispielvorlage.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *