WordPress 2.3.1 in deutsch verfügbar

Ein paar Stunden – naja diesmal Tage wegen dem Wochenende – nach der Veröffentlichung von WordPress 2.3.1 auf WordPress.org hat das Team von WordPress-Deutschland.org die aktualisierte, vollständig deutsche Version zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um ein Sicherheitsupdate inkl. ein paar Verbesserungen bzgl. des Taggingsystems.

Ich habe wieder dankbar den Service des Upgradepakets angenommen in dem man nur die neuen, geänderten Dateien findet und mit dem ein Upgrade zum Kinderspiel wird.

Vielen Dank!

Schwierigkeiten beim Upgrade hatte ich keine, aber ein vorheriges Backup der Datenbank ist wie immer Pflicht.

duplicity 0.4.4 und ftplicity

ACHTUNG: Die in diesem Artikel besprochenen Versionen sowohl von ftplicity als auch duplicity sind bereits veraltet. Die grundsätzlichen Erklärungen sind zwar weiterhin valid, aber die Syntax oder Konfigurationsparameter könnten sich geändert haben. Bitte verwendet den Such-Tag “duplicity” bzw. den Such-Tag “ftplicity” und die Kommentare, um aktuelle Informationen zu finden.

duplicity ist gerade in der Version 0.4.4RC4 veröffentlicht worden und dort wurde u.a. die komplette Syntax für Befehle umgebaut.

Resultat: ftplicity geht nicht mehr.

Da dies ja kein Zustand ist, habe ich meine ftplicity-Version selbst geupdatet und stelle sie hier allen Interessierten zum Download zur Verfügung.

ACHTUNG: Diese Version funktioniert dann nicht mehr mit duplicity < 0.4.4RC4!

In diesem Zuge habe ich auch gleich noch 3 Parameter in ftplicity eingeführt, die ich für sehr sinnvoll hielt. Diese werden in der main.conf eingerichtet und heißen wie folgt:

  • USESHORTNAMES : wird dieser Parameter gesetzt, werden die Volumennamen erstens kürzer und zweitens wird dabei auf Zeichen wie Doppelpunkte usw. im Dateinamen verzichtet, sodass das Backup z.B. auch auf einem Windowsrechner abgelegt werden kann.
  • SETFULLIFOLDER: wird dieser Parameter gesetzt, wird trotz Aufrufes von “ftplicity backup” (inkrementelles Backup) ein volles Backup erstellt, wenn das letzte volle älter als die angegebene Zeitspanne ist.
  • SETVOLSIZE: wird dieser Parameter gesetzt, wird die Größe der Volumen von 5MB (Standard) auf die angegebene Größe (in vollen MB) gesetzt

(zur Beispielkonfiguration für ftplicity 1.2)

Ich habe es zwar getestet, aber evtl. sind doch noch Syntaxfehler in der Datei. Bugreports sind daher willkommen.

Hier gehts zum Download: ftplicity 1.2

Neues Hobby: SPAM or NOT

Nachdem ich noch einmal etwas in einem älteren Artikel auf adminlife.net nachsehen wollte, habe ich etwas gefunden, was ich beim ersten Lesen wohl übersehen hatte: SPAM or NOT

Das Spiel ist ganz einfach: Man bekommt immer wieder Grafiken angezeigt und muss entscheiden, ob diese Spam oder Ham sind. Wenn man sich nicht sicher ist, kann man auch neutral entscheiden.

Die gesammelten Userwertungen fließen dann in die Entscheidungen von MSRBL ein.

Neben der Tat für die Allgemeinheit (bessere Spamerkennung) hat man persönlich den Vorteil, den Spam auch mal zu sehen, der sonst Dank policyd-weight und spamassasssin (hoffentlich) gar nicht erst beim Mailprogramm ankommt. So bleibt man trotzdem auf dem laufenden, wo es gerade die günstigsten Viagra-Pillen gibt. 😉

Plädoyer für mehr Verschlüsselung

Nicht erst seit den Vorstößen der europäischen Innenminister, allen voran Herrn Schäuble, die informationelle Selbstbestimmung des Bürgers gegenüber dem Staat vollends aufzuheben, ist es eine gute Idee, sämtliche Informationen, die einem lieb und teuer sind, vor fremden Zugriff zu schützen.

Wenn man einmal bedenkt, welche Informationen tagtäglich ungeschützt und unbeglaubigt den Benutzer wechseln, kann einem schon ganz anders werden.

Über welche Bereiche des virtuellen Lebens spreche ich eigentlich?

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“Dr. House” hat die Lösung für alle Probleme in der Welt

Dass er sehr begabt im Diagnostizieren von bisher nie aufgetretenen Krankheiten ist, wissen die meisten sicherlich.

Was viele wohl nicht wissen ist, dass Hugh Laurie vor seiner Karriere in dem US-Serienerfolg bereits langjährig erfolgreicher Comedian in Großbritanian war.

Aber was wohl noch so gut wie niemand weiß, ist, dass er auch singt – und zwar zum Beispiel Protestsongs wie diesen.

Ich fand ihn so lustig, dass er hier mal außer der Reihe rein musste. Viel Spaß!

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Sie müssen leider draußen bleiben…

Auf der Seite Great Firewall of China kann jeder prüfen, ob eine bestimmte Seite von China aus aufgerufen werden kann oder ob der Seitenrequest in der Firewall der chinesischen Staatsmacht endet.

Dazu passend veröffentlichte die New York Times gerade eine Nachricht, dass die Führung von Myanmar (bzw. Burma bzw. Birma) aufgrund andauernder Berichte in Form von Texten, Bildern und Videos über einen Aufstand von Tausenden Mönchen einfach den Stecker gezogen und damit das Internet ausgeschaltet hat. Kaum zu glauben, aber dort geht so etwas offensichtlich.

Ob es nun eine gute oder schlechte Nachricht ist, weiß ich noch nicht zu entscheiden, aber www.weareroot.de ist geblockt.

Bist DU es auch?

fremde & eigene WordPress-Plugins

Der ganz aufmerksame Besucher wird festgestellt haben, dass es seit heute ein neuer Menü-Punkt unter dem Suchfeld erstrahlt “Plugins”.

Was sind Plugins?

Es handelt sich hierbei um zusätzliche Programmteile, die innerhalb von WordPress für neue Funktionen oder Arbeitsweisen sorgen. Sie verändern dabei nicht die Originaldateien von WordPress sondern werden dynamisch geladen und können über das Administration ein- und ausgeschaltet werden.

Pluginwut

Hat man erstmal den Sinn hinter und den Nutzen von Plugins verstanden, kann sich kaum noch halten – So viele Plugins, so wenig Zeit! 😉

Es macht natürlich keinen Sinn, alle Plugins zu installieren, die einem in die Finger kommen, aber dennoch gibt es so einige Funktionen, die durch gute Plugins verbessert oder gänzlich nachgerüstet werden. Um die Suche im Dschungel der Plugins etwas zu erleichtern nutze ich für die Plugin-Seite eine angepasste Variante von “PluginsUsed”. Dieses Plugin erzeugt automatisiert eine Liste von allen derzeit aktivierten Plugins.

Nicht nur fremde Federn

Auf der angesprochenen Seite gibt es auch einen Link auf meine eigenen Plugins. Dies sind entweder Plugins, die ich selbst entwickelt habe oder Plugins, die ich in angepasster Funktion verwende und in Absprache mit dem Autor des Originals hier zur Verfügung stelle.

Ein erstes Plugin – erstellt von meiner einer – ist bereits verfügbar.

In loser Folge werde ich in Zukunft Plugins vorstellen – wenn es besondere Wünsche gibt, kann ich dies auch gern berücksichtigen.

Nun aber rein ins Vergnügen:

Apache2: Download von PHP-Files als Text zulassen

Um php-Files innerhalb eines bestimmten Pfades statt der Ausführung sondern die Auslieferung als Download zu ermöglichen (z.B. für den WordPress-Downloadordner) muss man nur in das oberste Verzeichnis, welches dieses Verhalten zeigen soll, eine .htaccess-Datei mit folgendem Inhalt anlegen:

?View Code APACHE
# filename .htaccess (with dot!)
 
<FilesMatch "\.php$">
ForceType text/plain
</FilesMatch>

Der Download sollte ohne Neustart oder Reload des Apache-Webservers sofort funktionieren. Man kann es in diesem Fall auch nur als Viewer verwenden (allerdings ohne Syntax-Highlighting), denn der Browser zeigt die Datei direkt an.

Wer den Download erzwingen und die Anzeige im Browser vermeiden will, wählt statt des oben verwendeten Typs lieber:

?View Code APACHE
ForceType application/octetstream

Da es sich in dem Beispiel um einen regulären Ausdruck handelt, kann man es natürlich noch für vielfältig andere Formate und MIME-Typen verwenden.

duplicity-Patch für FTP mit Portangabe (0.4.4RC2)

UPDATE: Der Patch wurde in den 0.4.4RC3 aufgenommen. 🙂 Es besteht also kein Grund mehr für das manuelle Patchen. (zum offiziellen Changelog)

Da Daniel in dem HOWTO zu ftplicity nach einer Möglichkeit zur Verwendung eines anderen Ports beim Verbinden mit seinem FTP-Server gefragt hat und diese Möglichkeit bei duplicity scheinbar nicht ganz gegeben ist, habe ich mal fix einen Patch für die entsprechende Datei erstellt.

Das Interessante dabei ist, dass die Funktionen schon alle da sind (Port aus der URL herausfinden usw.), sie aber für FTP einfach nicht genutzt werden.

Patch für duplicity 0.4.4RC2 (backends.py)

Dieser Patch gestattet es, auch in FTP-URLs einen Port anzugeben a la “user@host:port/dir”. Der Port wird verwendet sobald eine Port-Angabe exisitiert und vom Port 21 (Standard) abweicht.

Die zu patchende Datei liegt in der Standardinstallation von der duplicity-Seite in /usr/lib/python2.4/site-packages/dulicity

Die Verwendung ist zwar bei mir getestet, erfolgt aber dennoch ohne Gewähr!

Auf Kommentare bin ich gespannt.

Weltblick: Der Anfang vom Ende

Wer in Großbritanien seine Daten verschlüsselt ist von nun an per Gesetz gezwungen, nach richterlicher Anordnung den dazu passenden Schlüssel auszuhändigen.

Während dies zwar einerseits fröhlich stimmt, denn die Verschlüsselung scheint ohne Schlüssel auch für die britische Justiz nicht zu brechen zu sein, ist es natürlich wieder mal ein weiterer Schritt in den Überwachungsstaat.

Ich behaupte nicht, dass böse Menschen sich nicht Verschlüsselungsmechanismen bedienen (weswegen auch die Vorratsdatenspeicherung keinen Sinn macht), aber es gilt ja eigentlich noch immer der Grundsatz, dass

  • wenn man unschuldig ist, man das Recht auf Privatsphäre hat und die Ermittler die Inhalte der Daten nichts angehen.
  • wenn man schuldig ist, dass man sich nicht selbst belasten muss.

Diese Grundsätze werden in der EU immer weiter ausgehölt und aufgehoben, allen voran natürlich in GB bei Tony Blair, Bushs “best buddy” in der alten Welt.

Während die Vorratsdatenspeicherung die gesamte Bevölkerung unter Generalverdacht stellt (Jeder ist so lange schuldig bis die Daten ihn entlasten.) und eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung für die ausführenden Unternehmen bedeutet und das o.g. Gesetz das Zeugnisverweigerungsrecht aushebelt, ist es wohl kein großer Schritt mehr zum Zentralserver der EU (oder der Welt) für sämtliche geheimen Schlüssel der, verordnet durch Gesetze, von jedem Programm und Nutzer stets aktuell gehalten werden muss.

Zum Aufhänger für diesen Artikel: Schlüsselübergabe oder Gefängnis @ Golem.de

Wie steht ihr dazu? Seid ihr eher der Meinung, dass dies gerechtfertigte Maßnahmen im Kampf gegen den Terror sind? Oder seid ihr der Meinung, dass die Führungen der westlichen Ländern versuchen eine Demokratie zu verteidigen, die sie mit ihren eigenen Gesetzen demontieren?

Trackback oder Pingback

Da ich selbst noch manchmal über den Unterschied zwischen Pingback und Trackback  nachdenke, ist hier nun für mich und alle, die sich auch immer nicht sicher waren, was nun was war, die eindeutige und leicht verständliche Antwort:

Trackback vs. Pingback @ kronn.de

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass WP ja standardmäßig einen Ping auf die verlinkten Seiten macht – ist es dann nicht ein doppelter Kommentar, wenn ich dann noch den Trackback einstelle? Und wird das gerade deswegen nicht von dem anderen Blog gefiltert, sodass zwar mein Ping, aber nicht mein Trackback, ankommt?

Optimal Title und der Trackback

Hallo an alle,

das WordPress-Plugin Optimal Title von Aaron Schaefer ist sehr sinnvoll: Es dreht die standardisierte Reihenfolge von Blognamen und Postingüberschrift im Browser um, sodass z.B. dieser Artikel den Titel “Optimal Title und der Trackback :: WE ARE ROOT” hat.

Warum das Ganze?

Ganz einfach: In der Standardvariante von WordPress stünde im Titel: “WE ARE ROOT :: Optimal Title und der Trackback“. Was für Besucher, die bereits auf der Seite sind, wohl keinen Unterschied machen würde, ist für Menschen, die einen bestimmten Artikel in einer Suchmaschine suchen sehr wichtig, denn die Überschriften der Treffer werden nach einer gewissen Zahl an Buchstaben abgeschnitten. Das Ergebnis in Standard-Wordpress würde bei Google & Co. ungefähr so lauten: “WE ARE ROOT :: Optimal….” – irgendwie nicht so optimal,oder? 😉

Durch das Umdrehen der Zeichenfolge ist nun gewährleistet, dass der Großteil des Artikel-Titels in dem Suchergebnis zu finden ist und der Suchende eher entscheiden kann, ob der Treffer für ihn (oder sie) ein Treffer ist.

Soviel zur Einleitung…

Zurück zum Thema: Der Trackback

Ein Trackback wird offensichtlich aus dem Titel des Blogpostings gebildet. Was für Suchmaschinen gut ist, ist aber für Trackbacks imho ziemlich schlecht, denn als Autor des Kommentars erscheint dann nicht der Blogname “Trackback von WE ARE ROOT …“, sondern “Trackback von Optimal Title und der…“. Irgendwie unschön.

Ich habe diesbezüglich mit Aaron Schaefer Kontakt aufgenommen. Leider hat er von der Trackback-Sache nicht viel Ahnung und konnte mir daher keine Lösung anbieten.

Der Grund warum ich das hier alles schreibe ist, dass ich die Möglichkeit suche, den Trackback (und nur da) wieder auf den Absender “WE ARE ROOT :: be admin or die tryin’” (also blogtitle :: blogdescription) zu ändern. Hat jemand dafür schon eine Lösung oder einen Aufhänger? Aaron ist übrigens daran auch interessiert.

Vielen Dank im Voraus!