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ARP-Cache unter Linux vergrößern

Geschrieben am 16. Dezember 2009 um 14:17 Uhr Kein Kommentar

Die Ursachen von Verbindungsabbrüchen in einem größeren LAN zu finden ist schwierig, in meinem Fall war die ARP-Tabelle des Routers voll. Auf Debian-Systemen ist sie standardmäßig auf 1024 Einträge begrenzt. Ist der Adressraum des Netzwerks größer, könnte jemand allein durch einen Ping-Scan die ARP-Tabelle des Routers füllen. Wenn das passiert, ist im Kernel-Log folgende Meldung zu lesen.

Dec 16 09:08:19 router kernel: [14468939.388404] Neighbour table overflow.
Die Begrenzung lässt sich mit folgenden Befehlen festlegen - ersteres ist das Hardlimit, das andere das Softlimit.

echo 65536 > /proc/sys/net/ipv4/neigh/default/gc_thresh3
echo 32768 > /proc/sys/net/ipv4/neigh/default/gc_thresh2

Um die Optionen dauerhaft zu speichern, sollten sie in die sysctl.conf eingetragen werden.

net.ipv4.neigh.default.gc_thresh2=32768
net.ipv4.neigh.default.gc_thresh3=65536
 

Kurztipp: selbstsigniertes OpenSSL-Zertifikat mit einem Befehl

Geschrieben am 24. September 2009 um 14:33 Uhr Kein Kommentar

Es gibt Befehle, die man nicht oft genug nutzt, um sie aus dem Kopf zu wissen, aber doch in schöner Regelmäßigkeit nutzen muss.

Dazu gehört es für Testzwecke oder interne Systeme auch das Erstellen von selbstsignierten SSL-Zertifikaten. Damit geschützte Systeme sind genau so gesichert wie welche mit gekauften Zertifikaten, nur dass der Browser eine Fehlermeldung anzeigt, weil der Aussteller unbekannt ist. Für interne Zwecke also meistens durchaus ausreichend.

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Kurztipp: Amavisd-new und Bitdefender for Unices

Geschrieben am 22. August 2009 um 14:43 Uhr Kein Kommentar

Nach einem Update auf die 64Bit-Version von Bitdefender for Unices funktionierte die Regex nicht mehr, die Amavisd-new ( hier 2.6.1 auf Debian Lenny) verwendet, um aus dem Virenscanner-Output das Scanergebnis zu lesen.

Im Syslog erscheint dazu:

Aug 22 14:11:35 www amavis[26474]: (26474-01) (!!)BitDefender av-scanner FAILED: /usr/bin/bdscan unexpected exit 0, output="BitDefender Antivirus Scanner for Unices v7.90123 Linux-amd64\nCopyright (C) 1996-2009 BitDefender. All rights reserved.\n\nInfected file action: ignore\nSuspected file action: ignore\n/var/lib/amavis/tmp/amavis-20090822T141130-26474/parts/p001  ok\n\n\nResults:\nFolders: 0\nFiles: 1\nPacked: 0\nArchives: 0\nInfected files: 0\nSuspect files: 0\nWarnings: 0\nI/O errors: 0\n" at (eval 86) line 527.

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Internetsperren umgehen: Linux-Terminal schlägt Windows-GUI

Geschrieben am 5. Mai 2009 um 21:46 Uhr 19 Kommentare

Dass die angedachten und bereits vom Kabinet abgesegneten DNS-Sperren leicht zu umgehen sind, ist vielen bekannt.

Dass es aber innerhalb von Sekunden zu realisieren ist, weiß vielleicht noch nicht jeder meiner Besucher.

Anbei zwei Videos, eins für Linux, eines für Windows.

UPDATE: Da in der Auflistung ja noch mindestens Mac OSX fehlte, hat Diazepam eine “Anleitung” dafür nachgeschoben und auch sogleich den Thron erobert. (Aufgrund von Suchmaschinen und Feedcrawlern werde ich aber den Postttitel nicht mehr ändern.)

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10 Gratis-PDFs zum Thema Server von TecChannel.de

Geschrieben am 13. Januar 2009 um 9:00 Uhr Kein Kommentar

Einen verspäteten Rückblick der ganz besonderen Art liefert uns der das Online-Portal tecchannel.de. Die “besten Server-Artikel 2008” werden auf der Seite kostenlos zum Download als PDF angeboten (jeweils rechts in der Sidebar). Alternativ kann man sich auch den Beitrag online auf der Seite durchlesen.

Die Themen im Überblick:

Wie man sieht, nimmt es TecChannel mit dem Begriff “Server” nicht ganz so genau und streut die Themen sehr über alles, was mit Servern zu tun hat. Vielleicht ist ja trotzdem (oder gerade deswegen) für jemanden etwas Interessantes dabei.

Viel Spaß beim Stöbern.

Link: TecChannel.de: Top Server-Artikel 2008

Postfix: Absender bei Mailversand von der Konsole anpassen

Geschrieben am 24. Juli 2008 um 10:44 Uhr 1 Kommentar

Heute war ich mal wieder auf dem Optimierungstripp und wollte endlich mal erreichen, dass die von dem Inhouse-Linux-Server abgesendeten Mails (von Cronjobs usw.) nicht immer mit dem Namen des ausführenden Users erscheinen, sondern mit etwas aussagekräftigerem. Weiterhin werde ich der Vollständigkeit halber gleich auch noch erklären, wie man die Absenderadresse so umschreibt, dass man lokalen Usern mit lokaler Domain wie root@server3 (welche aus dem Internet nicht erreichbar wären) auch vernünftig antworten kann.

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Installing Duplicity on OS/X 10.5 Leopard

Geschrieben am 21. Juli 2008 um 16:04 Uhr 1 Kommentar

Über die duplicity Mailingliste kam gerade eine Mail vom Maintainer von duplicity. Dieser leitete eine Mail weiter eines duplicity-Nutzers,der wohl einige Klippen umschiffen musste, um die Software unter OSX 10.5 (=Leopard) zum Laufen zu bekommen.

Er hat dies in eine Installationsanleitung verpackt und online gestellt. Für den einen oder anderen in einer heterogenen Umgebung könnte dies ja mal nützlich sein.

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Hardware-Tools: (Ich will) wissen, was in dir steckt…

Geschrieben am 18. Juli 2008 um 18:29 Uhr 5 Kommentare

Als Sysadmin hat man so einige -vermeintlich einfache- Probleme, die dann im Detail doch etwas Verrenkungen bedeuten, um sie zu lösen.

Heute galt es herauszufinden, warum die Test-Installation von Open-Xchange nicht laufen will. Ein Blick ins Log ergab, dass der Prozess 256MB Ram anforderte – etwas zuviel für den Testserver mit 256MB abzüglich einer Onboard-Grafikkarte (also 240MB effektiv).

Nun zum nächsten Problem: Wie bekomme ich heraus unter Debian-Linux in der Konsole heraus, welche Art Speicher in welcher Verteilung verbaut ist, ohne den Server auszuschalten und zu öffnen?

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WordPress 2.5 ShortCodes

Geschrieben am 29. März 2008 um 6:03 Uhr 1 Kommentar

Beim Browsen durchs Netz fiel mir ein Artikel auf, der eine sehr gute Einführung in eine neue Wordpress-Funktion namens “ShortCodes” gibt. Die Funktion wird anscheinend in dem neuen Release von Wordpress 2.5 unterstützt werden.

Das Ziel dieses Features wird sein, BBCode-artige Tags definieren zu können, die durch eine Callback-Funktion dann abgearbeitet werden. Dies funktioniert offensichtlich mit und ohne Parameter sowie mit Inhalt zwischen den Tags.

Diese Idee könnte das Schreiben von Inhalt verändernden Wordpress-Plugins stark erleichtern. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich mich dem mal weiter annehmen.

Mehr Infos und Beispiele: WordPress 2.5 ShortCodes API Overview « planetOzh

Unglaubliche Fehler: Canon-Scansoftware arbeitet nicht mit zu langem Pfad

Geschrieben am 26. März 2008 um 21:57 Uhr 2 Kommentare

Letztens wollte ich mal wieder was scannen und musste feststellen, dass mein lieber Scanner nicht mehr arbeiten wollte. Er war fehlerfrei installiert und auch sonst schien alles normal. Einzig beim Aufruf der Scannervorschau oder des Scanvorgangs passierte wahlweise nichts oder es kam ein aussagekräftiges “TWAIN ERROR”.

Nach vielem Googlen, Neuinstallation der Treibersoftware in verschiedenen Versionen, der Verwendung unterschiedlicher Software zum Scannen usw stieß ich auf einen Hinweis in einem Forum, völlig versteckt zwischen den ganzen zuvor genannten “Lösungen”.

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Spickzettel für awk und sed

Geschrieben am 26. März 2008 um 17:12 Uhr 1 Kommentar

Matthias hat in seinem Blog wieder mal einen guten Tipp gehabt: Spickzettel für awk und sed, Tools die sehr mächtig sind, aber wohl viele von uns zu selten verwenden, um die komplette Syntax intus zu haben.

Also, lieber Matthias, danke für diesen Tipp! :)

Spickzettel für awk und sed @ adminlife.net

Pidgin: Kodierungsprobleme lösen

Geschrieben am 21. März 2008 um 15:56 Uhr 1 Kommentar

Seit meinem Umstieg von Trillian Basic, über PSI zu Pidgin habe ich das Problem gehabt, dass ich viele Sonderzeichen wie Umlaute usw. nicht richtig empfangen konnte und teilweise die Nachrichten gar nicht angezeigt werden konnten, da die Fehlermeldung:

(Es gab einen Fehler beim Empfang dieser Nachricht. Entweder haben Sie und XXX unterschiedliche Kodierungen gesetzt oder XXX hat einen fehlerhaften Client.)

Diese Nachricht erschien immer, wenn ein anderer Pidgin-User mir eine Nachricht mit Umlauten sendete – sehr nervig für beide Seiten, wenn immer auf Umlaute geachtet werden muss.

In einem Forum fand ich den Hinweis auf eine fehlerhafte GTK-Version, welche mit der aktuellen Pidgin 2.4.0 gebundelt wurde. Daher deinstallierte ich nur das GTK for Windows ( 2.12.8 Rev A ) und ersetzte es mit einer älteren Version ( 2.12.1 Rev B) von der Sourceforge-Seite von Pidgin.

Ergebnis: Umlaute werden wieder fehlerfrei angezeigt und alle sind glücklich.

Links:

PS: Vielen Dank an Elisabeth für den ersten Hinweis.

Postfix Stress-Tuning

Geschrieben am 10. Januar 2008 um 11:54 Uhr 2 Kommentare

In der Postfix-Mailingliste war mal wieder ein interessanter Hinweis zu finden:

Postfix Stress-Dependent Configuration

Dort wird beschrieben, wie man Postfix für Extrem-Situationen (z.B. DoS-Versuch) vernünftig und robust konfiguriert.

Drucker über Scripte verwalten/bearbeiten mit PRINTUI.DLL

Geschrieben am 8. Januar 2008 um 13:31 Uhr 1 Kommentar

Auf der Suche nach einem Problemlöser mit meinen lokalen Druckern (Standarddrucker will sich einfach nicht mehr aktivieren lassen) stieß ich auf diese Auflistung. Als Konsolen- und Shortcut-Liebhaber möchte ich diese Liste Euch (und mir) nicht vorenthalten.

Hier gehts zur detailierten Auflistung @ www.lrz-muenchen.de…

Notizzettel: DKIM und Postfix

Geschrieben am 25. November 2007 um 16:05 Uhr Kein Kommentar

Da ich mich mit DKIM im Zusammenhang mit Postfix noch einmal auseinander setzen will, hier mal als Merkzettel 2 Links zu Tutorials bzw. Konfigurationshinweisen…

Wenn ich das mal mit etwas Zeit umgesetzt habe, kommt hier sicherlich noch eine genauere Beschreibung meinerseits.

Linktip: ClamAV zur Spambekämpfung nutzen

Geschrieben am 12. November 2007 um 13:38 Uhr Kein Kommentar

Aus aktuellem Anlass möchte ich nochmals an die Möglichkeit erinnern, durch zusätzliche Signaturen in Clam-AV Spam zu erkennen. Gerade der PDF- und Bilder-Spam wird dabei sehr zuverlässig ausgesiebt.

ClamAV zur Spambekämpfung nutzen @ adminlife.net

Patch erzeugen mit diff

Geschrieben am 4. November 2007 um 11:44 Uhr Kein Kommentar

Es gibt Dinge, die macht man nicht oft genug, um sie sich wirklich zu merken. Daher kann ich ja mal meinen Blog als Notizzettel verwenden, wenn ihr gestattet.

Um einen Patch einer Datei zu erhalten macht man einfach folgendes:

diff -u datei.org datei.bearbeitet > datei.patch

Die Dateinamen sprechen für sich, die Option -u führt dazu, dass nicht nur die geänderte Zeile angegeben wird, sondern auch noch umgebende Zeilen. Wenn sich also durch Anwendung mehrerer Patches die Zeilennummern geändert haben, so findet man leichter die richtige Position.

Ein Beispiel dazu findet ihr unter der Quelle: DOLINUX Protokoll vom 21.11.2001

duplicity 0.4.4 und ftplicity

Geschrieben am 29. Oktober 2007 um 14:26 Uhr 7 Kommentare

ACHTUNG: Die in diesem Artikel besprochenen Versionen sowohl von ftplicity als auch duplicity sind bereits veraltet. Die grundsätzlichen Erklärungen sind zwar weiterhin valid, aber die Syntax oder Konfigurationsparameter könnten sich geändert haben. Bitte verwendet den Such-Tag “duplicity” bzw. den Such-Tag “ftplicity” und die Kommentare, um aktuelle Informationen zu finden.

duplicity ist gerade in der Version 0.4.4RC4 veröffentlicht worden und dort wurde u.a. die komplette Syntax für Befehle umgebaut.

Resultat: ftplicity geht nicht mehr.

Da dies ja kein Zustand ist, habe ich meine ftplicity-Version selbst geupdatet und stelle sie hier allen Interessierten zum Download zur Verfügung.

ACHTUNG: Diese Version funktioniert dann nicht mehr mit duplicity < 0.4.4RC4!

In diesem Zuge habe ich auch gleich noch 3 Parameter in ftplicity eingeführt, die ich für sehr sinnvoll hielt. Diese werden in der main.conf eingerichtet und heißen wie folgt:

  • USESHORTNAMES : wird dieser Parameter gesetzt, werden die Volumennamen erstens kürzer und zweitens wird dabei auf Zeichen wie Doppelpunkte usw. im Dateinamen verzichtet, sodass das Backup z.B. auch auf einem Windowsrechner abgelegt werden kann.
  • SETFULLIFOLDER: wird dieser Parameter gesetzt, wird trotz Aufrufes von “ftplicity backup” (inkrementelles Backup) ein volles Backup erstellt, wenn das letzte volle älter als die angegebene Zeitspanne ist.
  • SETVOLSIZE: wird dieser Parameter gesetzt, wird die Größe der Volumen von 5MB (Standard) auf die angegebene Größe (in vollen MB) gesetzt

(zur Beispielkonfiguration für ftplicity 1.2)

Ich habe es zwar getestet, aber evtl. sind doch noch Syntaxfehler in der Datei. Bugreports sind daher willkommen.

Hier gehts zum Download: ftplicity 1.2

Apache2: Download von PHP-Files als Text zulassen

Geschrieben am 3. Oktober 2007 um 2:40 Uhr 3 Kommentare

Um php-Files innerhalb eines bestimmten Pfades statt der Ausführung sondern die Auslieferung als Download zu ermöglichen (z.B. für den Wordpress-Downloadordner) muss man nur in das oberste Verzeichnis, welches dieses Verhalten zeigen soll, eine .htaccess-Datei mit folgendem Inhalt anlegen:

?View Code APACHE
# filename .htaccess (with dot!)
 
<FilesMatch "\.php$">
ForceType text/plain
</FilesMatch>

Der Download sollte ohne Neustart oder Reload des Apache-Webservers sofort funktionieren. Man kann es in diesem Fall auch nur als Viewer verwenden (allerdings ohne Syntax-Highlighting), denn der Browser zeigt die Datei direkt an.

Wer den Download erzwingen und die Anzeige im Browser vermeiden will, wählt statt des oben verwendeten Typs lieber:

?View Code APACHE
ForceType application/octetstream

Da es sich in dem Beispiel um einen regulären Ausdruck handelt, kann man es natürlich noch für vielfältig andere Formate und MIME-Typen verwenden.

Howto: Wordpress-Plugin schreiben

Geschrieben am 16. September 2007 um 14:45 Uhr 2 Kommentare

Das wollte ich mir nur mal wieder für später merken…

Ein Howto zum Schreiben von Wordpress-Plugins, sowohl für “in the loop” als auch außerhalb des Loops.

Tutorial, wir schreiben ein simples Wordpress-Plugin

Viel Spaß…

PS: Ich arbeite derzeit an mehreren Plugins… also: Stay tuned!

Multi-(Sub)Domain-WordPress

Geschrieben am 13. September 2007 um 5:13 Uhr Kein Kommentar

Eric Range hat in seinem Blog eine ziemlich einfache Lösung vorgestellt, mit der man mit einer Wordpressinstanz mehrere Domains bewirten kann, die aber unter jeder Domain als eigenständiger Blog (User, Theme, aktivierte Plugins, Settings usw.) agiert.

Multi-(Sub)Domain-WordPress @ Open Sourced Brain.

Eigentlich will ich mir hier das nur merken, weil ich das bei Gelegenheit mal testen will… Falls es doch noch jemand anderen interessiert: Umso besser! :-)

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