Kurztipp: Mit Bash neuste Datei(en) in einem Verzeichnis finden
Geschrieben am 31. März 2011 um 16:52 Uhr 2 Kommentare
ARP-Cache unter Linux vergrößern
Geschrieben am 16. Dezember 2009 um 14:17 Uhr Kein KommentarDie Ursachen von Verbindungsabbrüchen in einem größeren LAN zu finden ist schwierig, in meinem Fall war die ARP-Tabelle des Routers voll. Auf Debian-Systemen ist sie standardmäßig auf 1024 Einträge begrenzt. Ist der Adressraum des Netzwerks größer, könnte jemand allein durch einen Ping-Scan die ARP-Tabelle des Routers füllen. Wenn das passiert, ist im Kernel-Log folgende Meldung zu lesen.
Die>5b8f02a5a26516076a17b3c92b912444001Dec 16 09:08:19 router kernel: [14468939.388404] Neighbour table overflow.
Um die Optionen dauerhaft zu speichern, sollten sie in die sysctl.conf eingetragen werden.
net.ipv4.neigh.default.gc_thresh2=32768 net.ipv4.neigh.default.gc_thresh3=65536 |
Kurztipp: selbstsigniertes OpenSSL-Zertifikat mit einem Befehl
Geschrieben am 24. September 2009 um 14:33 Uhr Kein KommentarEs gibt Befehle, die man nicht oft genug nutzt, um sie aus dem Kopf zu wissen, aber doch in schöner Regelmäßigkeit nutzen muss.
Dazu gehört es für Testzwecke oder interne Systeme auch das Erstellen von selbstsignierten SSL-Zertifikaten. Damit geschützte Systeme sind genau so gesichert wie welche mit gekauften Zertifikaten, nur dass der Browser eine Fehlermeldung anzeigt, weil der Aussteller unbekannt ist. Für interne Zwecke also meistens durchaus ausreichend.
Kurztipp: Amavisd-new und Bitdefender for Unices
Geschrieben am 22. August 2009 um 14:43 Uhr Kein KommentarNach einem Update auf die 64Bit-Version von Bitdefender for Unices funktionierte die Regex nicht mehr, die Amavisd-new ( hier 2.6.1 auf Debian Lenny) verwendet, um aus dem Virenscanner-Output das Scanergebnis zu lesen.
Im Syslog erscheint dazu:
Aug 22 14:11:35 www amavis[26474]: (26474-01) (!!)BitDefender av-scanner FAILED: /usr/bin/bdscan unexpected exit 0, output="BitDefender Antivirus Scanner for Unices v7.90123 Linux-amd64\nCopyright (C) 1996-2009 BitDefender. All rights reserved.\n\nInfected file action: ignore\nSuspected file action: ignore\n/var/lib/amavis/tmp/amavis-20090822T141130-26474/parts/p001 ok\n\n\nResults:\nFolders: 0\nFiles: 1\nPacked: 0\nArchives: 0\nInfected files: 0\nSuspect files: 0\nWarnings: 0\nI/O errors: 0\n" at (eval 86) line 527. |
Kurztipp: Java erkennt Timezone nicht richtig unter Debian & Co.
Geschrieben am 12. August 2009 um 13:50 Uhr Kein KommentarDamit ich es nicht vergesse und andere das Problem vielleicht auch haben:
Unter Debian tauchte das Problem auf, dass sämtliche Zeiten nicht der Sommerzeit entsprachen und somit um eine Stunde versetzt waren.
Da dies in vielen Fällen (z.B. Logging) zu Problemen führen kann, sollte eine Lösung her.
Kurztipp: usermod und die zusätzlichen Gruppen
Geschrieben am 9. Februar 2009 um 16:19 Uhr 4 KommentareGerade stellte sich mir das Problem: Ein Script soll beim Anlegen eines Users und einer Gruppe den Web-User (www-data) der neuen Gruppe hinzufügen. Das funktionierte auch wie gewünscht:
usermod -G user123 www-data |
Das Problem: Der Benutzer www-data ist nun zwar Mitglied der Gruppe user123, hat allerdings in allen anderen Gruppen “vergessen”, dass er dazu auch gehören sollte. Das sollte natürlich nicht passieren, denn der Aufruf soll ja nur ergänzend und nicht ersetzend sein. Ein Blick in die Manpage zeigt die einfache Lösung, die ich leider bisher übersah:
usermod -G user123 -a www-data |
Der Parameter -a hängt die neue Gruppe an die bisherigen an und erhält damit die Gruppenzugehörigkeiten.
Debian user, checkt eure sources.list!
Geschrieben am 8. Februar 2009 um 14:00 Uhr 8 KommentareDebian Lenny soll aller Voraussicht am nächsten Wochenende (14. Februar 2009) vom Status testing in stable gehoben werden. Die derzeit aktuelle Version Debian Etch wird damit in den Status oldstable wechseln.
Mit dieser Veränderungen ist auch eine Änderung der Paketbasis verbunden. Wer nämlich in der Paketverwaltung APT (Tools apt bzw. aptitude) einfach nur auf den stable-Zweig verweist, wird ab der Statusänderung plötzlich statt mit Etch-Paketen mit Lenny-Paketen versorgt.Dies führt dazu, dass nahezu alle installierten Pakete veraltet sein werden und nach einem Upgrade schreien.
Kurztipp: Windows XP Product Activation Status
Geschrieben am 29. Dezember 2008 um 13:50 Uhr Kein KommentarIch brauchte dies gerade selbst und daher notiere ich es mir mal hier für “immer”.
Zur Überprüfung des Aktivierungsstatus einer Windows XP-Installation ruft man folgenden Befehl auf (Start -> Ausführen):
oobe/msoobe /a
via: How to Check Windows XP Product Activation Status » Tip and Trick.
Kurztipp: Windows Installer-Fehlermeldung “Ungültiges Laufwerk (X):”
Geschrieben am 18. Oktober 2008 um 17:23 Uhr Kein KommentarHeute hatte ich mal wieder einen “interessanten” Fehler, dessen Grund und Beseitigung sehr merkwürdig war:
Eine Installation, welche auf dem Windows Installer basierte, brach mit der Fehlermeldung “Ungültiges Laufwerk Q:” ab. Nun gab es wirklich kein Laufwerk Q: und es war auch nicht ersichtlich, woher diese Information kam.
Eine Überprüfung der %TEMP%-Variablen ergab keinerlei Fehler und auch sonst schien alles korrekt zu sein.
Letztlich half Google bei der Lösung: Im Windows-Schlüssel in der Registry für Benutzerordner ( HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User Shell Folders ) waren tatsächlich zwei Ordner, und zwar Eigene Bilder (My Pictures) und Eigene Musik (My Music) auf das besagte Laufwerk Q: gestellt (warum auch immer).
Nach dem Zurechtbiegen der beiden Einträge auf existierende Ordner lief die Installation fehlerfrei durch.
Es bleibt die Frage, warum der Windows Installer Zugriff auf die Ordner “Eigene Bilder” und “Eigene Musik” benötigt. Vielleicht kann mir ja das einmal jemand erläutern?
Postfix: Absender bei Mailversand von der Konsole anpassen
Geschrieben am 24. Juli 2008 um 10:44 Uhr 3 KommentareHeute war ich mal wieder auf dem Optimierungstripp und wollte endlich mal erreichen, dass die von dem Inhouse-Linux-Server abgesendeten Mails (von Cronjobs usw.) nicht immer mit dem Namen des ausführenden Users erscheinen, sondern mit etwas aussagekräftigerem. Weiterhin werde ich der Vollständigkeit halber gleich auch noch erklären, wie man die Absenderadresse so umschreibt, dass man lokalen Usern mit lokaler Domain wie root@server3 (welche aus dem Internet nicht erreichbar wären) auch vernünftig antworten kann.
Kurztipp: Unix Toolbox
Geschrieben am 16. April 2008 um 13:45 Uhr 1 KommentarImmer wieder braucht man ein paar Programme und ist sich nicht mehr über die Syntax bzw. die Möglichkeiten bewusst oder der Name des Tools will partout nicht einfallen. Da kann eventuell diese Auflistung helfen, die alltägliche Tools aus vielen Bereichen kurz beschreibt und so die Wissenslücke hoffentlich wieder schließen kann.
Link: Unix Toolbox
via adminlife.net
Kurztipp: Besser suchen in der Konsole
Geschrieben am 3. April 2008 um 15:37 Uhr 3 KommentareMan kennt das: Man sucht eine Variable oder einen bestimmten String und weiß partout nicht, in welcher der 10.000 Dateien sich diese/r befindet.
Auf der Konsole hat man grep zur Verfügung. Beim Studium der manpage von dem Tool fiel mir Parameter –color auf, den ich seit dem ständig nutze. Er bewirkt, dass der Suchbegriff innerhalb der Zeile farbig markiert wird, sodass er leichter zu entdecken ist. Sehr praktisch.
Beispiel:
grep --color -r "Suchbegriff oder regulärer Ausdruck" /etc |
Mittels eines Eintrags in der .bashrc im eigenen $HOME-Verzeichnis kann man auch grep dazu bringen, jedes Mal den Suchbegriff zu markieren.
Manuell eintragen…
alias grep='grep --color' |
…oder gleich direkt an die Datei anfügen:
echo -n "alias grep='grep --color'" >> ~/.bashrc |
Kennt ihr noch mehr sinnvolle Parameter? Immer her damit!
Kurztipp: Feed2Imap
Geschrieben am 21. März 2008 um 3:27 Uhr 8 KommentareBei dem Check der Besucherstatistik fiel mir die Blogsoftware Feed2Imap auf. Ein kurzer Besuch auf der Webseite zeigte ein interessantes Konzept bei der die heruntergeladenen Feedinfos als Maileintrag in ein beliebieges IMAP-Postfach eingeordnet werden.
Bei Gelegenheit werde ich das mal testen und hier berichten. Hat jemand damit bereits Erfahrungen?
Link: Feed2Imap
Kurztipp: mcedit – der bessere Editor
Geschrieben am 17. August 2007 um 15:31 Uhr Kein KommentarNun bin ich vielleicht nur faul gewesen, aber weder das kryptische vi noch das schmucklose joe konnten mir als Lieblingseditor auf der console so richtig gute Dienste leisten.
Keine Tastenorgien a la vi, keine Fingerverenkungen wie bei joe – einfache Bedienung und sinnvolle Features, das will ich.
Also habe ich den Editor, der im Midnight Commander (DEM altehrwürdigen Norton Commander-Clone) mitgeliefert wird sehr zu schätzen gelernt. (Btw: Der Debian-Paketname zur Installation ist “mc”.)
Nun ist es aber nicht immer sinnvoll den mc zu starten, nur um eine Config mit der Taste F4 zu bearbeiten. Daher wollte ich den Editor direkt aufrufen können. Offensichtlich gab es damit leichte Probleme, sodass bei Debian automatisch ein Mini-Wrapper namens mcedit-debian mitgeliefert wird. Leider ist dieser Name trotz bash-completition nicht sonderlich handlich. Also fix einen Symlink erstellt…
ln -s /usr/bin/mcedit-debian /usr/bin/edi |
…und schon kann man auf der Konsole von überall mittels
edi configdatei.conf |
jede Textdatei editieren.
Nun störte mich auch noch, dass ich z.B. die Cronjobs mit vi bearbeiten musste. Dazu gibt es das tolle Verzeichnis /etc/alternatives, welche Links auf die “Standardprogramme” zur Verfügung stellt.
rm /etc/alternatives/editor ln -s /usr/bin/mcedit-debian /etc/alternatives/editor |
Somit ist nun mcedit der Standardeditor und wird z.B. beim Aufruf von
crontab -e |
verwendet.
HTH.
EDIT: Gerade habe ich hier gesehen, dass diverse Seiten sich bereits intensiv mit dem Thema “Lieblingseditor” beschäftigt haben. Der mcedit kommt dort aber nirgends vor… bin ich SO anders?



