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Xming – X-Server für Windows

Geschrieben am 22. Juli 2010 um 17:19 Uhr Kein Kommentar

Gerade wollte ich nach langer Zeit mal wieder von einem Windows-System aus eine X-Anwendung auf einem entfernten Linux-System starten. Das war damals mit kostenlosen Lösungen sehr kompliziert (cygwin). Inzwischen hat sich aber einiges getan.

Mit Xming lässt sich das ganz einfach realisieren. Einfach installieren und es findet seinen Platz im System-Tray.

Nun kann PuTTY gestartet werden und in den Optionen unter Connection/SSH/X11 das X11-Forwarding aktiviert werden. Wenn man sich jetzt mit einem Rechner verbindet, auf dem ein X-Server läuft, kann man ein X-Programm starten (z.B. xcalc), das sich darauf hin in die Windows-Oberfläche einbindet.

Xming in Action

 

Mail-Logs im Auge behalten

Geschrieben am 10. September 2007 um 2:56 Uhr 2 Kommentare

Ich habe mir, nachdem ich der Postfix-Mailgruppe mehrere Hinweise las, die diversen Tools zur Logfile-Analyse angesehen und mich danach entschieden, ein paar auf regelmäßiger Basis einzusetzen.

Folgende Tools sind nun bei mir im Einsatz:

  • pflogsumm: Postfix-Logs analysieren und zusammengefasst ausgeben (englische Version / deutsche Version)
    Es läuft nächtlich als cron, analysiert den vorherigen Tag und wird mir via Mail zugesendet.
  • mailgraph: Postfix-Logs graphisch darstellen (z.B. ACCEPTs, REJECTs, BOUNCEs usw.) (Beispielausgabe)
  • queuegraph: Postfix-Queue-Belastung wird graphisch aufbereitet
  • couriergraph: Courier-Logs graphisch darstellen (z.B. LOGINs)
    Die *graph-Tools sind jeweils eine Kombination aus Perl-Script (laufen als cron (queuegraph) oder daemon (mailgraph/couriergraph)) und Web-CGI für die Ausgabe im Web.

Sämtliche Tools sind zwar als Debian-Pakete erhältlich, aber die deutsche Pflogsumm-Version kann man derzeit nur über den o.g. Download installiert werden.

Fragen? Probleme? Immer her damit, denn dafür sind die Comments da…

rootTV: wichtige Logs im Überblick behalten

Geschrieben am 17. August 2007 um 18:36 Uhr 5 Kommentare

Es ist ein Befehl, den ich sehr zu schätzen gelernt habe und fast täglich beim Debuggen brauche…

tail -f filename.log

Es erzeugt einen ständig aktualisierten Output für die betreffende Datei – perfekt, um das syslog nach einer Config-Änderung im Blick zu behalten.

Oder eben als rootTV: Den ganzen Tag einfach

tail -f /var/log/syslog

laufen haben und spannende Dinge sehen… zumindestens spannender als im deutschen Fernsehen. :-)

Und mit

echo "tail -f /var/log/syslog" > ~/syslog.sh
chmod u+x ~/syslog.sh
~/syslog.sh

hat man einen noch schnelleren Weg, das syslog aufzurufen.