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ARP-Cache unter Linux vergrößern

Geschrieben am 16. Dezember 2009 um 14:17 Uhr Kein Kommentar

Die Ursachen von Verbindungsabbrüchen in einem größeren LAN zu finden ist schwierig, in meinem Fall war die ARP-Tabelle des Routers voll. Auf Debian-Systemen ist sie standardmäßig auf 1024 Einträge begrenzt. Ist der Adressraum des Netzwerks größer, könnte jemand allein durch einen Ping-Scan die ARP-Tabelle des Routers füllen. Wenn das passiert, ist im Kernel-Log folgende Meldung zu lesen.

Dec 16 09:08:19 router kernel: [14468939.388404] Neighbour table overflow.
Die Begrenzung lässt sich mit folgenden Befehlen festlegen - ersteres ist das Hardlimit, das andere das Softlimit.

echo 65536 > /proc/sys/net/ipv4/neigh/default/gc_thresh3
echo 32768 > /proc/sys/net/ipv4/neigh/default/gc_thresh2

Um die Optionen dauerhaft zu speichern, sollten sie in die sysctl.conf eingetragen werden.

net.ipv4.neigh.default.gc_thresh2=32768
net.ipv4.neigh.default.gc_thresh3=65536
 

Netzneutralität vs. Wirtschaftlichkeit vs. Freiheit

Geschrieben am 4. Mai 2009 um 22:24 Uhr Kein Kommentar

Noch immer fällt es vielen von uns als Experten schwer, den Normalbürger (Eltern, Geschwister, Bekannte) über die Gefahren der neuen Gesetzgebungsinitiativen bzw. der Providerbestrebungen verständlich zu informieren.

Der “Elektrische Reporter” – ein Magazin des ZDF – hat sich der Problematik angenommen und mit lockeren Erklärungen und Bildern das Thema schön anschaulich dargestellt.

Zeigt dies also den Unwissenden auf dass sie die Probleme verstehen.
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STOPP = Aktionismus in Reinkultur

Geschrieben am 19. April 2009 um 3:31 Uhr 1 Kommentar

meinung Die Internetlaien schlugen wieder zu und haben sich erneut Aktionismus auf die Fahnen geschrieben.

Statt die Strafverfolger mit besserem Equipment, fundierter Ausbildung und vor allem mehr Personal auszustatten, werden einfach DNS-Sperrfilter eingerichtet, die die Nutzer von Kinderpornowebseiten einerseits von der Nutzung abhalten und zweitens durch ein rotes Stopschild sowie einen ausführlichen Hinweistext abschrecken und informieren soll.

Wenn man sich einmal mit ein wenig technischem Verständnis diese “Sperre” ansieht, fallen einem spontan mindestens drei Wege ein, wie jeder Normalbürger mit einer dreizeiligen Anleitung diese legal umgehen kann. Wenn also überhaupt jemand diesen Hinweis zu Gesicht bekommt, dann bestimmt nicht die, die es treffen sollte.

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Urteile zur Haftung vs. Unwissenheit der Entscheider

Geschrieben am 9. Januar 2008 um 19:22 Uhr Kein Kommentar

Manchmal versteht man die Wege unserer Justiz nicht – so geht es mir zumindestens in Fällen der Haftungsfrage, sei es Forenbetrieb oder Internetanschlussteilung.

Letzlich haben laut Golem.de zwei Gerichte entschieden, dass ein Internetanschlussinhaber keine Prüfungspflicht für die Art der Nutzung seiner Mitnutzer hat. Dies gilt natürlich nur für den Fall, dass der Inhaber keine Kenntnis von eventuellen rechtswidrigen Taten des Mitnutzers hat oder diese zumindestens begründet vermuten kann. Insoweit geht die Rechtsprechung imho auch mit dem allgemeinen Menschenverstand konform.

Nun ist dies ja leider nicht immer so. So zum Beispiel beim Thema Forenhaftung bzw. Kommatarfunktionen auf einer Webseite (wie z.B. hier im Blog). Ob es sich nun um Heise, welche rechtliche Probleme mit den freien Redebeiträgen Ihrer Besucher bekam, oder einer Seite wie Serienjunkies.de, die um Ärger zu vermeiden gleich sämtlichen User-Content verbietet, handelt – wir als Nutzer spüren die Nachteile.

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rechtliche Fallstricke beim Filtern von Spam

Geschrieben am 12. September 2007 um 1:01 Uhr 3 Kommentare

Mit dem wachsenden Aufkommen von Spam und den dazu eingeleiteten Gegenmaßnahmen müssen auch rechtliche Aspekte in den Fokus eines Admins bzw. eines beauftragenden Geschäftsführers kommen.

Der hier verlinkte Artikel der c’t ist bereits älteren Datums, aber jedoch nichtsdestotrotz aktuell.

Hier geht’s zum c’t-Artikel (26/2003, S. 186)

Die einzige Möglichkeit des Spamhandlings ohne eine dieser Betriebsvereinbarungen und/oder Servicevereinbarungen zur Einwilligung der Spamfilterung ist imho die Ablehnung einer Mail (keine Annahmen = keine Zustellpflicht) oder – nach der Annahme – die unbedingte Zustellung der Mail, ggf. unter Hinzufügung von Spamtags.

Meine Frage an Euch, geschätzte Leser, ist, ob Ihr Vorlagen für solcher Art Vereinbarungen habt und wenn ja, ob ihr mir bzw. den anderen Lesern eventuell diese zur Verfügung könntet?!